Montag, 16. April 2012

Day 4: Finally out of the house


Magens Bay


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Megans Bay
Guten Morgen alle miteinander! Schaut euch mal den blauen Himmel an. Heute werden wir wieder die pure Sonne genießen. Und das taten wir auch wirklich. Der Morgen verließ völlig normal. Wir haben den Morgen am Pool verbracht, haben Karten gespielt und ich habe, wie fast jeden Tag, viel gelesen. Zum Mittag sind wir dann das erste Mal Richtig aus dem Haus gekommen. Zu Erst ging es zur Magens Bay. Das ist die Bucht, die wir von unserer Villa aus sehen konnten. Endlich konnte ich Karibischen Sand zwischen meinen Zehen fühlen und meine Beine im türkisenen Wasser abkühlen. Ich fühlte mich fast wie im Traum. Wenn da bloß nicht so viele kleine und große graue Fische wären… Wir ihr euch denken könnt verging mir dabei die Lust auf das Baden im warmen Karibischen Wasser. Ich habe mich am Ufer lieber auf Muschelsuche begeben. Großen Erfolg hatte ich allerdings nicht. Eine Schnecke habe ich jedoch trotzdem gefunden. Ich hatte mich so darüber gefreut, eine schöne lange und runde Muschel gefunden zu haben. Das sie bewohnt ist, habe ich wirklich nicht erwartet. Die Kids waren von meinem Fund richtig begeistert. Danach ging es in das kleine Städtchen. Neben Sonnenbrillen für die Kids, gab es Eis für alle und ich habe Postkarten gekauft. Um halb sechs hat mit uns zusammen ein großes Cruiseship den Hafen lautstark verlassen. Wir waren alle kaputt, als wir daheim ankamen. Ich habe heute auch relativ früh ins Bett verabschiedet. Morgen wollen wir nach St. John. Ich bin schon gespannt, was mich dort erwartet.

Day 5: St. John


At lunch resort
Meinen Letzten vollen Tag in der Karibik habe ich auf St. John, unserer Nachbar Insel verbracht. Ich bin immer noch fassungslos, wie schnell die letzten Tage an mir vorbei gerannt sind. Ich war richtig happy dass wir, an Anders und meinem letzten Tag, etwas Besonderes gemacht haben. Um  halb elf brachen wir mit dem Auto auf, an den Hafen von St. Thomas. Mit der Fähre ging  es über die Caribbean Sea eine halbe Stunde lang nach St. John. Das Wetter war perfekt und alle waren guter Laune. Mit großen Erwartungen an den Mittag und Nachmittag brachen wir vom Hafen in St. John auf in ein Resort an der Cruz Bay um lunch zu essen. Wir haben uns alle reichlich am Buffet bedient und haben den Resort eigenen Strand genutzt um uns nach dem Essen ein wenig zu erfrischen. Zu lange wollten wir uns dort allerdings nicht aufhalten, da Linda und Kris uns für den Rest des Nachmittages an einen ganz besonderen Strand führen wollten. Es ging auf zur Caneel Bay. 
Lunch

Caneel Bay


Caneel Bay
St. John ist zum größten Teil Naturgeschützt. Die Landschaft war atemberaubend und wir haben uns gefühlt wie im Dschungel. Auf unsrem Weg zur Bay haben wir Leguane, kleine Eidechsen und Rehe auf den Straßen entdeckt. Um an den Strand der Caneel Bay zu kommen mussten wir auch ein Stückchen laufen. Am Ende des Dschungels tauchte, wie aus dem Nichts, dass Meer vor uns auf. Ich habe all meinen Mut zusammengenommen und mich in die Wellen gewagt. Wir hatten jede Menge Spaß! Kristian hatte sich einen Schnorchel und eine Taucherbrille ausgeliehen. Auch ich habe es mir nicht entgehen lassen und habe mir unter Wasser begeben. Dort war ich allerdings keine Minute. Ich war zu geschockt bei dem Anblick der sich um mich bat. So genau wollte ich dann doch nicht wissen, was um mich herum schwimmt. Ich war relativ gut, die Bilder schnell aus meinem Kopf zu verbannen und es ging weiter mit dem Wellenspringen. Um vier machten wir uns wieder auf den Heimweg. Genau rechtzeitig vor dem großen Sturm. Ich bin immer noch fasziniert davon, wie sich hier von einer Sekunde auf die andere der Himmel schwarz färbt und der Regen und so herunter bricht.
Mein letzter Tag war eigentlich perfekt. Ich kann es noch nicht ganz glauben, dass mein Urlaub morgen schon vorbei ist.

Day 6: I'm waveing GOODBYE!


Um halb sechs klingelt der Wecker… es ist Zeit auf Wiedersehen zu sagen. Meinen Koffer habe ich schon gestern Abend gepackt. Von meinem Balkon und der Terrasse aus habe ich nochmal die letzten schönen Bilder genossen und tief eingeatmet. Wer weiß wie lange es dauert bis hier her komme. Um halb sieben sind wir zum Flughafen aufgebrochen. Koffer wurden eingecheckt, die I-94 Form ausgefüllt und dann begann dass warten. Der erste Flug ging nach San Juan. Dort haben Anders uns ich eine Kaffee genossen und uns die Zeit mit lesen vertrieben. Nach fast zwei Stunden Wartezeit, ging es in den Flieger nach NYC. Aus dem Fenster habe ich noch einmal auf die Inseln des Südens geschaut. Die Zeit im Flieger habe ich diesmal nicht mit schlafen, sondern mit TV und lesen vertrieben. Um ca. halb drei hatten wir wieder New Yorker Boden unter den Füßen. Camilla und Leah haben am Baggage claim schon auf uns gewartet. Nach dem wir Anders Terminal nach Schweden gefunden hatten, machten wir uns auf die Suche nach etwas essbarem. Um vier durften wir ihn dann alleine lassen und Camilla, Leah und ich haben uns auf den Weg nach Hause gemacht.
Ich bin wirklich froh, dass ich diese Erfahrung machen durfte. Nie im Leben hätte ich mir erträumen lassen, dort und vor allem in diesem Ausmaß Urlaub zu machen. Ich habe jeden Tag in vollen Zügen genossen und eines ist sicher: Ihr habt auf jeden Fall einen Grund neidisch zu sein ;)  

Sonntag, 8. April 2012

Some Pics

Little Easter Dip

Egg hunt

Thats what we found :)

Baseball Opening

It's easter Time!


Jetzt ist es auch schon wieder über eine Woche her, dass meine drei lieben Besucher abgereist sind und die frische Deutsche Luft genießen. Mittlerweile hat es mich mal wieder ins Kino gezogen. Wir haben uns die Hunger Games angeschaut. Der Film war super genial! Ich kann ihn nur weiterempfehlen. Im Kino ist mir dann mal wieder bewusst geworden, wie viel besser Filme im Englischen sind. Filme und Serien immer in Englisch zu schauen werde ich bestimmt vermissen. Am Donnerstag  waren Camillas Eltern und ihr Bruder zu Besuch. Zum feierlichen Anlass gab es ein köstliches Abendessen, zubereitet von Camilla, unter den strengen Augen von ihrer Mama. Die Vier sind Freitagabend abgereist. Camilla und ihre Familie machen einen Roadtrip an die Niagarafälle. Das heißt, am Freitag war ich ganz alleine. Da nicht viel los war, war es ziemlich langweilig. Da kam mir ein Gedanke. Ostern steht vor der Türe, Julian hat Besuch, warum also nicht Ostereier färben. Ich hatte und habe immer Spaß daran, warum also nicht meine Jungs. Und wir hatten Spaß, Wir haben sie normal gefärbt, marmoriert und mit Markern bemalt sowie mit Stickern beklebt. Schon waren 2 Stunden um. Und somit auch fast mein Arbeitstag. Heute, am Samstag, habe ich mein erstes Baseballspiel gesehen. Julian, der kleinste, hatte das erste Spiel der Season. Vor dem Spiel hatten wir allerdings eine kleine Opening Ceremony. In einer amerikanischen Ceremony darf natürlich auch die national anthem nicht fehlen. Allerdings gab es ein paar technische Probleme mit der Musikanlage. Nach 10 Minuten hatte sich dann aber endlich eine Freiwillige gefunden um die Anthem zu singen und die Show wurde fortgesetzt. Das darauf folgende Game ging ganz 2 Stunden! Aber es war super witzig. Morgen ist, endlich Ostern und es gibt wieder was zu feiern. Linda hat mir frei gegeben, bis auf ein paar Stunden wo ich helfen muss für das Family Dinner vorzubereiten. Auch hier in Amerika gibt es die große Eiersuche :). Versteckt werden die Nester im ganzen Haus.  Da wünsche ich den Kids mal viel Spaß beim Suchen!
Die größte und WICHTIGSTE Nachricht der Woche ist allerdings: Ich hab meinen Abflugtermin bekommen! Am 26.07 habe ich wieder deutschen Boden unter den Füßen! Ich kann es noch gar nicht glauben. In weniger als vier Monaten hab ich euch wieder!

Freitag, 30. März 2012

Papa, Flo und Klaus sind zu Besuch :)

Und schon ist wieder eine Woche um! Man geht dass schnell. Bevor ich anfange von meinem Besuch zu erzählen muss ich noch meiner Schusseligkeit Ausdruck verleihen. Es ist Freitag, und ohne einen bösen Gedanken mache ich mich auch den Weg zur Schule. Die erste Stunde geht vorbei, alles ist so wie immer. Die Zweite Stunde fängt an. Unsre Lehrerin erzählt uns von ihren Plänen den Unterreicht draußen zu verbringen. Wir reden zurzeit immer über Leader und Followership. Wir wurden in Gruppen eingeteilt. Ich war einer der Follower was bedeutete, dass ich eine Augenbinde bekam. Um sicher zu gehen, dass meinem Knie nichts passiert, habe ich mir die Schuhe von Anfang an ausgezogen. Es hat alles supi geklappt, bis wir von Steinen springen mussten. Es gab insgesamt drei. Ich habe immer schön daran gedacht auf dem linken Fuß zuerst aufzukommen. Beim letzten Stein war ich jedoch schon so erleichtet, dass es gleich vorbei ist, dass ich komplett vergaß auf nicht Auf dem rechten Fuß aufzukommen. Natürlich ging das gleich schief! Der Unterricht war somit für mich beendet. Mittlerweile geht es schon viel besser. Ich kann es auch schon fast wieder beugen. Nur die Schwellung ist noch nicht ganz zurück gegangen. Am Samstag  war es dann so weit: Ich hatte, wie ihr sicher alle wisst, Besuch von meinem Papa, meinem Bruder und Klaus. Ich hab schon so sehnsüchtig darauf gewartet die drei in die Arme zu schließen. Ich bin Samstagabend mit dem Zug nach NYC gefahren. Dort habe ich erst einmal zehn Minuten auf den Abholdienst warten müssen. Es ist eben doch nicht so einfach sich in der Grand Central Station zu finden. Ich habe aber schließlich doch Klaus gesichtet. Zum Hallo sagen und alle in Amerika willkommen zu heißen haben wir uns alle Zeit der Welt gelassen. Wir hatten sowieso nichts mehr vor was den Samstagabend betraf. Mit meinen schweren 20 Kilo Koffer war es auch nicht unbedingt angenehm durch die Innenstadt zu laufen. Wir sind also gleich ins Hotel und haben den Abend dort verbracht. Ich habe mir ein Bett mit meinem Dad geteilt. Es war eigentlich ganz ok. Ich hatte es mir schlimmer vorgestellt. Wir sind immer schön auf unseren Bettseiten geblieben. Die Matratze war aber mal wieder viel zu weich! Am nächsten Morgen musste ich erst einmal meinen Koffer auspacken und den Drei präsentieren, was nach Hause geschickt wird. Die waren weniger geschockt über die vielen Winterjacken, aber umso mehr über die 12 Pärchen Schuhe. Ich bin schon gespannt wie mein Papa damit durch den Zoll kommt. Am Sonntag war das Wetter ziemlich schlecht. Es war ein wenig regnerisch und sehr bewölkt. Also haben wir uns entschieden ins American Museum of Natural History zu gehen. Es war für ein Museum richtig gut. Auch wenn ich immer noch nicht sehr auf Museen stehe, hatte ich dort einen schönen Tag. Wir haben uns auch eine Show im Planetarium angeschaut. Die war besonders toll. Danach sind wir durch den Central Park Richtung Time Square gelaufen. Am Montag sind wir zum 9/11 Memorial gegangen. Natürlich, typisch Vanessa, habe ich die Eintrittspässe im Hotel liegen lassen! Da ich diese Nacht überhaupt nicht schlafen konnte, war ich besonders müde und ein wenig schlecht drauf. Als ich dann bemerkt habe, dass ich die Tickets nicht hatte, war für mich der Tag schon fast gelaufen. Ich bin mit Papa dann wieder zurück ins Hotel gefahren und dann ging es endlich auf zum Memorial. Ich hatte schon ein mulmiges Gefühl im Bauch als ich dort in der Mitte stand und mir durch den Kopf gegangen ist, was hier eigentlich passiert ist. Nach dem Memorial, sind wir zur Wallstreet gelaufen und danach Richtung Hafen und Pier 17. Es war mega kalt und ich war um jeden Shop und jedes Haus, das man besichtigen konnte froh. Vom Pier 17 aus haben wir eine Boattour gemacht. Es ging über den Eastriver nach Brooklyn und dann zurück, an der Freiheitsstatue vorbei und dann den Hudsonriver hoch bis zum Pier 84. Unser Guide auf dem Schiff hat richtig viel erklärt und die Tour mit interessanten Infos gefüllt. Von dort aus ging es dann zurück zum Pier 17. Eigentlich war danach Chinatown und Little Italy geplant, aber durch einen Orientierungsfehler haben wir uns doch gleich zum Time Square verabschiedet und ich habe mein lang ersehntes Foto von American Eagle bekommen. Dann war auch schon der Montag vorbei. Am Dienstag haben mich Klaus und Florian nach Hause begleitet. Ich habe die beiden durch Fairfield geführt. Wir waren am Strand, an der Uni, in unserer Mall und natürlich bei mir daheim. Ich hoffte die zwei hatten einen schönen Tag in Fairfield. Zum Abendessen gab es dann ein lang ersehntes Steak für die beiden Besucher. Klaus haben wir um  halb acht zum Bahnhof gebracht. Der erste Abschied dieser Woche. Florian hat die Nacht bei mir verbracht. Eines hat sich nicht verändert: Er ist immer noch genauso nervig wie immer. Wie ich das vermisst habe! Eigentlich wollte er mir beim arbeiten zuschauen. Die erste Schicht hatte er jedoch gleich verpasst. Der Prinz musste ausschlafen. Um halb neun hab ich ihn dann aber doch geweckt. Mittags haben wir dann meinen Papa vom Bahnhof abgeholt. Zusammen haben wir uns dann einen schönen Tag gemacht, trotz abreiten. Die Beiden sind zum Abendessen geblieben und Papa hat sich natürlich wieder wunderbar mit Kris unterhalten. Der Abend konnte leider nicht für ewig anhalten. Um halb neun musste ich dann schließlich auch von Papa und Flo Abschied nehmen. Diesmal allerdings zum letzen Mal. Ich hoffe die drei kommen wieder heil daheim an und sie kommen wegen den ganzen Frauen Schuhen und Klamotten nicht in Schwierigkeiten. Ach, und danke Simon, dass du die drei zum Flughafen gefahren hast! Zum Schluss fällt mir nur noch ein: Morgen habe ich nur noch 100 Tage übrig! Das bedeutet, ab Sonntag bin ich zweistellig :)

Mittwoch, 21. März 2012