Dienstag, 15. Mai 2012
Julians Birthday
Mittwoch, 2. Mai 2012
Happy May Day
Heißt es nicht, dass man am 1. Mai nicht arbeitet?! Auch
hier in Amerika gilt der erste Mai eigentlich als Feiertag und wird May Day
oder Labour Day genannt. Davon haben wir hier in der Segerberg Family nicht viel
mitbekommen. Linda war, trotz ihrem normalerweise freien Dienstag, on call.
Kris hatte mehrere Meetings und ich hab bis um halb neun Abends arbeiten dürfen
und habe somit seit langem mal wieder zwölf Stunden gearbeitet. Den Tag hatte
ich mir eigentlich anders vorgestellt. Ich hoffe ihr hattet alle einen schönen
ersten Mai Feiertag und habt es ordentlich krachen lassen!
Seit heute habe ich
auch nur noch 68 Tage mit Arbeit gefüllt, bis ich mich auf die Reise an die
Westküste begebe. Ich werde immer ungeduldiger. Nicht nur auf 2 Wochen reisen
in Kalifornien, sondern auch weil der Flug nach Hause immer näher rückt!
Nächstes Wochenende geht es auch endlich nach Chicago! Ich bin schon so
gespannt was wir dort zusehen bekommen. Leah und ich haben uns zwar noch nicht
darauf geeinigt was wir an Sehenswürdigkeiten anschauen, aber die Clubs für den
Samstagabend stehen schon.
Wir waren letzte Woche in Für immer der Deine. Der
Film ist wirklich super und sehenswert. Ich hab das Buch leider nicht gelesen
aber Leah meinte, dass der Film sogar fast besser ist als das Buch und dass
passiert ja nicht gerade oft. Ich habe gestern meine Bestätigung bekommen, dass
ich alle Credits zusammen habe. ENDLICH!
Das heißt die Uni ist endlich vorbei
und ich habe wieder zwei Vormittage zu meiner freien Verfügung hinzugewonnen. Jetzt
fehlt nur noch das perfekte Wetter um diese am Strand verbringen zu können.
Darauf warten wir hier schon sehnsüchtig.
Montag, 30. April 2012
Scavenger Hunt
| Man Suits |
| Julie, Camilla and I |
| Kids books are just the best! |
| Our lovely employee Michael |
Heute hatten wir ein super Clustermeeting! Wir haben eine
Schnitzeljagt in der Mall gemacht. Es
war so lustig. Um halb eins gings los. Wir wurden in dreier Gruppen eingeteilt.
Ich war in einer Gruppe mit Camilla natürlich und Julie. Mit Camera, Pencil und
Tasche brachen wir auf. Zuerst rannten wir zu durch den Food court um einen
Strohhalm, Sweetener, ein cup lid, und eine Serviette zu stehlen und die
Babystühle zu zählen. Wir hatten keine Ahnung wo was in der Mall zu finden war,
da wir hier leider noch nie waren. Wir hatten ungefähr 40 Minuten gebraucht, um
zur Mall zu fahren. Da ist Trumbull natürlich viel näher mit zehn bis fünfzehn
Minuten. Wir rannten also in 45 Minuten durch das ganze Einkaufszentrum. Auf
unserem Weg mussten wir außerdem sammeln: Eine Ausbildungsanfrage, eine Cell
Phone Firma Broschüre, einen einfachen Flyer und eine Parfümprobe eines
Männerparfüms. Wir mussten, um zu gewinnen auch Fotos machen. Die ersten Fotos
haben wir in Macys gemacht. Ein Foto mit Rotem Lippenstift, ein Foto auf einer
Rolltreppe, ein Foto auf einer Matratze, ein Foto mit uns in Männer
Anzugsjacken, ein Foto mit uns und Hüten auf dem Kopf, sowie ein Foto mit einem
roten High Heel an und einem Foto im Aufzug. Wir mussten unteranderem auch ein
Foto mit einem Arbeiter aus der Mall machen der den Namen Mike oder Michael hat.
Diese Aufgabe gestaltete sich einfacher als gedacht. Zuerst hatten wir an einer
Infostation gefragt, ob die Servicekräfte Employee Namen heraus geben dürfen.
Wie wir uns schon gedacht hatten, waren sie es nicht. In Macys haben wir uns
dann einfach durchgefragt und sogar relativ schnell einen Mitarbeiter mit dem
Namen Michael gefunden. Ein Foto davon durfte natürlich auch nicht fehlen. Nach
Macys ging es auf die Suche nach einen Store der Fitnessgeräte anbietet. Sears
hatten wir nach fünf weiteren Minuten endlich ausgemacht. Und das Foto war
schnell auf Steppern gemacht. Ein weiteres Foto hatten wir in Hallmark gemacht.
Diesmal war die Aufgabe: Alle auf dem Foto lesend. Zum Glück gibt es bei
Digital Cameras Selbstauslöser! Wir waren die ersten die nach 45 Minuten retwqwieder
am Ausgangspunkt ankamen. Wir haben sogar einen kleinen Pokal gewonnen.
Wuuuhuuuu!!
Freitag, 20. April 2012
Der Zeiger steht auf 3/4 :)
Ich habe neun Monate in den USA überlebt! Es fehlen nur noch 97 Tage dann stehe ich wieder in Deutschland. Ich bekomme bei diesem Gedanken irgendwie Schmetterlinge im Bauch. Nicht dass es hier superschlimm ist, aber ich merke wie sehr ich mein zu Hause vermisse. Morgen sagen wir auf Wiedersehen zur ersten aus unserer Gang. Sandra fliegt morgen zurück nach Deutschland. Das macht mein Bauchkribbeln auch nicht gerade besser. Es macht mir nur noch mehr bewusst, wie nah ich schon am Ende meines Jahres bin. Wir haben gestern auch Sandras Ersatzaupair kennen gelernt. Sie kommt aus Frankreich. Wir haben uns gleich super verstanden und ich glaube, dass wir mit ihr in den letzten Monaten noch eine gute Freundin dazugewinnen.
Nach meinem Karibik Trip habe ich auch hier in Fairfield die pure Sonne genießen können. Wir hatten hier, zum Glück, auch um die 25°C. Gestern habe ich Linda und Eric an den Flughafen gefahren. Aufgestanden bin ich mal wieder um drei in der Nacht. So langsam habe ich mich an die frühe Zeit gewöhnt. Die Beiden haben sich auf den Weg nach Florida gemacht um Lindas Eltern zu besuchen. Ich hatte also den ganzen Donnerstag und Heute, den halben Freitag, ganz zu meiner freien Verfügung. Ich habe sie genutzt um mich auf dem Liegestuhl zu wenden und mich am Strand zu bräunen. Die Uni darf man allerdings auch nicht vergessen. Dort war ich nämlich auch. Jetzt mache ich mich gleich auf den Weg die übrig gebliebene Familie vom Flughafen abzuholen. Somit mache ich mich zum vierten Mal auf den Weg zum JFK Airport. Ich weiß noch nicht, ob ich der Versuchung wiederstehen kann, meinen Weg ohne Navi zu finden.
Zum Abschluss gibt es nochmal ein paar Bilder aus der Karibik:
| Bedroom |
| Bathroom |
| Magens Bay |
| Way to St. Johns Beach |
| Beach on St. John |
Montag, 16. April 2012
Day 1: Aloha!
| San Juan |
| San Juan |
| Pool mit Aussicht |
Ich habe mir über meinen Karibik Urlaub keinen Laptop mitgenommen. Entspannung war angesagt. Damit ich auch ja nichts vergesse habe ich mir vorgenommen jeden Tag in Handschrift festzuhalten. Mein Blog soll, was diesen Urlaub angeht, keine Lücken haben. Nie hätte ich mir erträumt Urlaub auf den Jungferninseln zu machen. Mein Wecker klingelte heute Nacht um 1:45. Zeit um aufzustehen, Kris mit dem Gepäck helfen und die Kids wecken. Das Auto rollte mit voller Besatzung, Kris, seine Eltern, Anders, Kristian, Julian, Camilla und ich, um halb drei los. Ich bedauere es immer noch, dass Camilla nur im Auto sitzt um es nachher wieder nach Hause zu fahren. Zusammen wäre der Urlaub bestimmt um 100% besser und lustiger. Gegen ca. vier waren wir am Flughafen. Wir starteten übrigens vom JFK. Zum zehnten Mal checkte ich, ob ich auch wirklich alle Dokumente dabei habe.
Confirmation paper: Check
Passport: Check
DS2019: Check
Na dann kanns ja los gehen. Wie gepant startete der Flieger nach San Juan (Puerto Rico) pünktlich um sechs. Nach ca. vier Stunden waren wir endlich da. Ich glaube ich habe sogar das Wunder vollbracht und ein wenig im Flieger geschlafen. Wir hatten vier Stunden bis unser Flieger weiter nach St. Thomas flog. Diese Zeit nutzen wir um uns die Hauptstadt von Puerto Rico, San Juan, anzuschauen. Nach fast neun Stunden auf den Beinen gab es endlich Frühstück. Danach ging es auf einer Trolley Tour durch das historisch geprägte San Juan. Diese Stadt ist auf jeden Fall eine Reise wert. Wir sahen auf unserem Weg sogar ein Piratenschiff aus Fluch der Karibik. Leider hatten wir keine Zeit die Stadt genauer, per Fuß, zu erkunden. Auf unserem Rückweg wurden wir von unerwarteten Tropischen Regenstürmen überrascht. Wir kamen Pitschnass am Flughafen an. Nach fünf Minuten Sonnenschein waren allerdings schon wieder fast trocken. Wir stiegen endlich in den langersehnten Flieger nach St. Thomas der nach 18 Minuten schon wieder zur Landung ansetzte. Vom Flughafen in St. Thomas wurden wir mit dem Taxi abgeholt und zum Car-Rent gefahren. Nach einer langen Inspektion des geliehen Autos ging es endlich los. Was mir erst jetzt auffiel: Die fahren hier ja alle auf der linken Seite. Und ich dachte St. Thomas wäre amerikanisch. Nach 30 Minuten Fahrt quer über die Insel waren wir endlich, mit rauchendem Auto, an der Villa angekommen. Morgen kommt anscheinend jemand um sich das Auto anzuschauen und zu reparieren. Diese Aussicht lässt sich mit dem Foto gar nicht festhalten. Ich bin hin und weg! Nach einer kurzen Villabesichtigung ging es mit den Kids gleich an den Pool. Die Zimmereinteilung nahm der Rest der Reisenden vor. Nach einer Stunde Pool, machte ich mich auf den Weg in mein Zimmer. Wow! Wo sollte ich in diesem Bett nur schlafen! Die noch viel Schwerere Frage war, wo sollen denn die elf Kissen hin? Schnell umgezogen ging es zum Abendessen. Da wir noch nicht allzu viel im Haus hatten, beschränkte sich das Dinner auf Chicken mit Reis. Um Acht habe ich mich gleich auf mein Zimmer verabschiedet, ich wollte unbedingt die Aussicht von meinem eigenen Balkon aus genießen. Die andere Seite der Mangensbay war komplett beleuchtet und wirkte, ohne meine Brille, wie ein zweiter Sternenhimmel. Ich liege ich nun! In einem übergroßen Bett mit viel zu vielen Kissen und ich kann es immer noch nicht glauben, wie viel Glück ich eigentlich habe.
Day 2: Lets relax a little bit
| Balcony mit Aussicht |
Ich hätte mir ein bisschen mehr Aktion vom heutigen Tag erwartet. Unser Auto wurde nicht repariert und Kris wollte es für den ersten Tag ruhig angehen lassen. Um halb acht begann mein Tag. Um mich auch ein wenig nützlich zu machen habe ich den Geschirrspüler zu meiner täglichen Aufgabe gemacht. Ich konnte es immer noch nicht fassen, dass ich wirklich in der Karibik bin. Um perfekt in den Tag zu starten, habe ich mir gleich wieder einen Bikini angezogen und mich an den Pool gelegt. Der erste Dip am Morgen war noch relativ frisch. Da war der Hot tub schon um einiges angenehmer. Gegen zehn haben sich Kris und seine Eltern auf den Weg gemacht um Essen zu besorgen. Diese Zeit habe ich genutzt um Bilder vom gesamten Haus zu machen und mit den Kids im Pool zu plantschen. Der Tag war also nichts Besonderes. Vom Pool ging es ins Haus und vom Haus wieder in den Pool. Anders meinte heute, dass er Morgen gerne an den Strand und Jetski fahren möchte. Es wäre richtig cool, wenn wir das wirklich machen würden! Ich wollte schon immer einmal Jetski fahren. Den zweiten Abend genieße ich auf meinem eigenen Balkon. Selbst bei Nacht wirkt die Bay auf mich wunderschön.
| Villa Rückseite |
| Küche |
| Pool mit Aussicht |
| Front house |
| Backyard |
| Sonnenuntergang |
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